Regierungsrat Frick beim Treffen der deutschsprachigen Sozial- und Gesundheitsminister

Donnerstag, 25.11.2021

Am 24. und 25. November 2021 fand das Treffen der deutschsprachigen Sozial- und Gesundheitsminister statt, an dem Regierungsrat Manuel Frick teilnahm. Aufgrund der Covid-19-Pandemie fand das Treffen nicht wie geplant in Luxemburg, sondern per Videokonferenz statt.

Romain Schneider, luxemburgischer Minister der sozialen Sicherheit, und Paulette Lenert, luxemburgische Ministerin für Gesundheit, tauschten sich mit ihren deutschsprachigen Kollegen über aktuelle Themen aus. Im Zentrum der Gespräche standen die aktuelle Corona-Situation und das Erfordernis der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gerade im Rahmen der Pandemiebekämpfung.

Homeoffice während der Pandemie und in Zukunft

Das Sozialquintett war geprägt von Themen rund um die Covid-19-Pandemie. Im Zentrum dieses zum dritten Mal stattfindenden Austausches stand vor allem das Thema Homeoffice bzw. ein entsprechender Erfahrungsaustausch aus der Pandemie sowie Zukunftsvorstellungen. Hierbei wurde insbesondere die Frage der sozialversicherungsrechtlichen Unterstellung von Grenzgängern im Homeoffice besprochen.

Weitere Themen waren der Einbezug der Sozialpartner für eine umfassende soziale Absicherung in Zeiten des digitalen Wandels sowie die Resilienz der einzelnen Systeme der sozialen Sicherheit während der Covid-19-Pandemie. Hier kamen die Minister des Sozialquintetts zur Schlussfolgerung, dass die Systeme der sozialen Sicherheit in der Covid-19-Pandemie ihre Aufgaben als soziales Netz erfüllt haben und das auch weiterhin tun werden.

Austausch von Gesundheitsdaten

Die Dringlichkeit der Pandemie hat zu einem beispiellosen digitalen Wandel in allen Bereichen geführt, unter anderem im Gesundheits- und Pflegebereich. Die zuständigen Minister im Rahmen des Gesundheitsquintetts waren sich darin einig, dass es gilt, diesen Schwung beizubehalten, die Qualität und Sicherheit existierender Daten weiter zu erhöhen und die Digitalisierung voranzutreiben. Ein zeitnaher und transparenter Austausch von epidemiologischen und klinischen Daten – unter Beachtung der Privatsphäre der betroffenen Personen – ist zentral, um zukünftige Pandemien zu verhindern, sich darauf vorzubereiten und reagieren zu können. Ausserdem sind nach Ansicht der deutschsprachigen Gesundheitsminister Informationen über Long-Covid zu sammeln und zu bündeln, um sie für Patientinnen und Patienten, deren Familien, Gesundheitspersonal und die Allgemeinbevölkerung gut zugänglich und leicht auffindbar bereitzustellen.

Nächstes Treffen 2022 in Liechtenstein

Das nächste Treffen sowohl der Sozial- wie auch der Gesundheitsminister wird im Jahr 2022 unter dem Vorsitz Liechtensteins stattfinden.

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